MPU Alkohol München

 

Wann droht eine MPU wegen Alkohol in München?

 

Trunkenheit am Steuer ist eine der häufigsten Ursachen für die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung. Seltener wird eine MPU wegen Straftaten in München oder eine MPU Verkehr in München angeordnet. Denn fast die Hälfte aller Untersuchungen wird wegen Alkoholdelikten angeordnet. Für Betroffene kann es unschöne Folgen haben, alkoholisiert hinterm Steuer erwischt zu werden, droht in einem solchen Fall doch der Führerscheinentzug. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, die aktuelle Regelung zu kennen. Laut dieser wird die MPU Alkohol München immer dann angeordnet, wenn man einmalig mit einer sehr hohen Promillezahl (je nach Bundesland ab 1,1 oder 1,6 Promille) hinterm Steuer erwischt wird. Ist man hingegen schon einmal wegen Trunkenheit am Steuer aktenkundig geworden, kann die MPU auch bei weniger Promille angeordnet werden. Wer glaubt, lediglich das Autofahren in alkoholisiertem Zustand führe zu einer MPU Alkohol in München, der irrt. Ebenso wie bei einer Drogen MPU München, kann bereits das Erahnen eines Alkoholmissbrauchs oder einer Alkoholabhängigkeit dazu führen, dass man zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung geschickt wird.

 

Vorsicht bei Delikten außerhalb des Straßenverkehrs

 

Niemand geht gerne zu einer MPU wegen Alkohol in München. Nicht nur, weil das Risiko besteht, dass man die Untersuchung nicht besteht – die Anordnung des so genannten Idiotentest geht auch mit Kosten einher. Deswegen sollte man auch außerhalb des Straßenverkehrs verantwortungsvoll mit dem Konsum von Alkohol umgehen. Zu den häufigsten Gründen für die Anordnung einer MPU Alkohol München gehört nämlich auch, bei mehreren Trunkenheitsfahrten mit zweimal 0,6 Promille erwischt zu werden. Und auch Straftaten, die unter Alkoholeinfluss begangen werden, können eine MPU nach sich ziehen. Ebenso Vorsicht geboten ist beim Fahrradfahren, denn auch hier kann Alkoholmissbrauch zum Führerscheinentzug führen. Laut Fahrerlaubnisverordnung muss in diesen Fällen bei einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Kraftfahrteignung eine MPU wegen Alkohol in München gemacht werden. Dabei soll geklärt werden, ob der Betroffene in Zukunft dazu in der Lage ist, Alkoholkonsum und das Führen eines Kfz sicher voneinander zu trennen.

 

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Das passiert bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung

 

Fällt man bei der MPU Alkohol München durch oder missachtet diese Anordnung, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Es liegt also im Interesse des Probanden, die MPU zu bestehen. Aber was passiert bei dieser Untersuchung eigentlich? Die MPU ist in vier Untersuchungsbereiche gegliedert:
 

- Schriftlich auszufüllender Fragebogen

- Medizinische Untersuchung

- Leistungstest

- Verkehrspsychologische Untersuchung

 

Zunächst wird anhand medizinischer Tests kontrolliert, ob der Fahrer tatsächlich ein Alkoholproblem hat. Hierzu kann entweder kontrolliertes Trinken oder aber ein kompletter Abstinenznachweis gefordert werden. Beim kontrollierten Trinken muss nachgewiesen werden, dass man in der vergangenen Zeit zwischen Anordnung und Durchführung der Alkohol-MPU Alkohol mit Bedacht durch kontrolliertes Trinken zu sich genommen hat. Kann man den Gutachter davon überzeugen, dass man das Fahren unter Alkoholeinfluss unterlassen wird, stehen die Chancen für ein positives Gutachten gut. Für den Nachweis des kontrollierten Trinkens sind folgende Tipps hilfreich:

 

- Alkohol nur bei geplanten, wenigen Anlässen pro Jahr

- Zwischendurch immer wieder alkoholfreie Getränke konsumieren

- Alkohol nur bis zu einem maximalen Blutalkoholwert von 0,3 Promille zu sich nehmen

- Bei geplanten Trinkanlässen nicht mit dem Auto ankommen

- Hin- und Rückfahrt im Voraus planen

 

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MPU bestehen: Rechtzeitig vorbereiten und professionelle Unterstützung holen

 

Bei der körperlichen Untersuchung darf kein Befund auf den missbräuchlichen Genuss von Alkohol hindeuten. Wird gemäß der diagnostischen ärztlichen Leitlinien (nach ICD) eine Abhängigkeit festgestellt, wird zuerst eine Entwöhnungsbehandlung durchgeführt. Anschließend erfolgen die Entgiftungs- und Entwöhnungszeit sowie eine einjährige Abstinenz, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Vor allem dann, wenn man auf den Führerschein angewiesen ist, etwa um zur Arbeit zu kommen, ist es wichtig, die MPU zu bestehen. Dabei lauern jedoch zahlreiche Fallstricke. Betroffene tun gut daran, sich im Vorfeld Unterstützung zu holen. Die gibt es bei einer verkehrspsychologischen Beratungsstelle. Hier werden Probanden bestmöglich auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung vorbereitet, erhalten Tipps und wertvolle Ratschläge, um mit einem guten Gefühl in die Untersuchung gehen und diese sicher bestehen zu können.

 

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